Es ist nur eine vergangene Mathearbeit, denke ich mir. Nichts Weltbewegendes. Aber dennoch kippe ich mir gerade einen Sekt nach dem anderen in den Kopf. Ich weiß, dass es nichts ungeschehen machen lässt. Ich weiß, dass das nichts an meiner Situation ändert. Nach den ersten fünf Sektgläsern werde ich immer noch die dümmste und die Klassenschlechteste sein. Die, die lernt bis zum Ende und bei der es dennoch nichts bringt. Die, die alles gibt, aber doch nicht genug ist. Die, die Freunde versetzt, ihr Schreiben in den Müll kickt, sich so gut wie bei niemandem mehr meldet, weil sie einfach keine Kraft mehr hat. Die, die keinen Stil mehr hat und auch kein individueller Mensch mehr ist. Und es ist dennoch nicht genug!
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