Alles gleich…oder schlechter

Gestern war sozusagen „der große Tag“, an dem ich mich in der Klinik vorstellen durfte. Dr.Mit. war natürlich – mal wieder – ein Mann, aber irgendwie komme ich mit den Männern als Doktoren (in welcher Form auch immer) besser zurecht, als mit den Frauen. Er war sehr nett und hat mir Fragen gestellt, auf die ich in meinem Zustand aber keine Antworten fand.

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Buchstabenfischen im Nichts

Ja, ich schreibe heute zum dritten Mal. Das liegt aber daran, dass mir das Maß fehlt. Ich habe auch das Gefühl, dass es jemand anderes war, der in den letzten Wochen so fleißig gepostet hat. Und ich bin irgendwie auch bei diesen ganzen Artikeln von gestern und heute nicht, was ich mal war. Genauer gesagt: Ich weiß absolut nicht, wer ich bin…

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Rot III

Ich war um vier noch mal bei Dr.D., der gemeint hat, dass er in B.D. angerufen, mir einen Termin bei Dr.Mit gemacht und sich nach einem Platz erkundigt hat. Die haben gemeint, sie würden mich aufnehmen, ich müsste aber zwei Monate warten. Des weiteren hat Dr.D. völlig aus dem Zusammenhang gemeint, ich solle nicht spielen. Ich fragte mich, was erst passieren muss, damit mich in dieser Welt jemand ernst nimmt und versteht, dass ich das nicht als Spiel um Aufmerksamkeit sehe und mich aus Spaß so runter ziehe, um meine Umgebung zu nerven. Ich bin nun mal eine sehr negative Person, die einfach nicht positiv denken kann bzw. nicht dauerhaft.

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Rot II

Die Türen schließen sich. Mit zitternder Hand drückst du die Nummer drei, drehst dich um. Siehst dich im Spiegel, dessen zerbrochener Riss dein Gesicht schneidet. Der Aufzug setzt sich in Bewegung, deine Augen werden leer, bis du nichts mehr siehst. Es bleibt nur der Schein der Deckenlampe nur ein Schleier aus rot, schwarz und weiß. Du kannst dich gerade noch so an den Wänden halten, dann merkst du, du kannst nicht mehr. Du kannst dich nicht mehr halten, alles dreht sich, zieht sich zusammen. Du drückst auf ‚Erdgeschoss‘, zu spät. Du haust auf die eins, der Aufzug hält, öffnet sich. Und dann rennst du los,

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Rot

Ich wollte ja eigentlich nichts Negatives mehr schreiben, aber wenn ich kurz vor der Klapse stehe, sollte ich das nun vielleicht doch erwähnen.

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Egal…

Ich wage es nicht
Nach Hilfe zu fragen
Meinen Sorgen Luft zu machen
Kann mich nicht äußern
Nur in Verhalten
Suche ich Aufmerksamkeit
Doch nimmt keiner etwas ernst
Und in Wahrheit
Zerreißt es mich noch mehr

Aber es scheint egal

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Deutschaufgabe: Michael K. meets Müslischüssel

„Schreiben Sie eine fiktive Entschuldigung für ein Unterrichtsversäumnis, indem Sie den Sprachstil Kleists imitieren. Verwenden Sie dabei nur einen einzigen Satz […]

Wie Sie wünschen. Ein Satz:

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Was ist der Mensch?

Der Mensch ist ein soziales Wesen und ich meine das nicht nur im Sinne von gesellig. Er bemüht sich stets darum, anderen nicht unnötig zu schaden, zuzuhören, zu verstehen, sich einzufühlen, Vertrauen zu gewinnen und Vertauen zu schenken.

Der Mensch strebt nach Informationen, nach Wissen, er ist ein Gehirnwesen und bemüht sich stets darum, seinen Horizont zu erweitern.

Und wie bringe ich diese wunderbaren Erkenntnisse der Anthropologie heute in Einklang? Ganz einfach…ein ganz ganz einfaches Beispiel…

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