Wird das jetzt die 60? Ach…

Ich weiß gar nicht mehr, was der 50. Eintrag war…
Moment. Ach, so wichtig wird das nicht gewesen sein.

Momentan höre ich das Lied >Niemals< von Farin Urlaub. Warum eigentlich? Es treffen nur wenige Passagen auf mich zu. Das hätte ich früher hören müssen. Dann würde es zutreffen. Dann würde ich es rauf und runter hören und mir die Seele aus dem Leib heulen.
Und mir ist egal, wer das jetzt alles liest.
Ich schreibe nur was ich denke, als würde ich das nicht schon die ganze Zeit machen. Und ich denke negativ. Und ich bin gerade so…so…unbeschreiblich zerstreut, dass ich nicht mal den Schmerz spüre…der eigentlich entstehen sollte, wenn man so fest auf die Tasten haut.
Kennt ihr dieses Gefühl der Betäubung? Alkohol…fällt da bestimmt jetzt jemandem hier ein.
Ich brauche kein Alkohol. Meine Seele betäubt sich gerade ganz von selbst. Und wird stiller und stiller…bis sie aufhört zu schreien. Dafür sorgt schon mein Geist. Wie war das? Herz und Verstand?! Beginnt das jetzt alles wieder von vorne? Nein. Ich würde jetzt gerne schreiben, das hat nie aufgehört. Aber ich habe relativ gut damit „abgeschlossen“. Verstand…wisst ihr alle da draußen, was ich gerade denke? Ich denke, dass…dass…ja. Was denke ich eigentlich? Kann man schreiben ohne zu denken? Manchmal denke ich, die Gedanken bringen mich um den Verstand. Zu viel. Zu viel negatives. Doch wisst ihr, was gerade das schlimmste ist? Ich fühle nichts. Gar nichts. Und ich denke auch nichts. Mir gehts sogar gut, wenn ich ehrlich bin. Ich hacke nach für nach Dinge ab. Und was bleibt mir am Ende übrig? Es kann alles sein. Aber auch nichts.
Im Moment wünsche ich mir nichts sehnlicher als essen. Essen! Genau. Essen. Die Leere füllen. Ich ahne Dinge. Und ich bin daraf glaube ich vorbereitet gewesen. Auf DAS…über das ich nicht schreiben will. weil es dann zu viel Bedeutung bekommt. Ich will lieber drumherum schreiben, die Dinge verschieden auslegen lassen. Mehrfach deutbar. Ich will nicht Klartext reden. Wenn ich Klartext rede, bereue ich es nur. Bis jetzt gab es nur einen Punkt in meinem Leben, als ich etwas nicht bereut habe. Als ich Jo die drei Worte gesagt habe. Es war richtig. Wie er reagiert hat war eine andere Sache….

Und somit verabschiede ich mich für heute. Nicht für immer. Ich werde weiter nach etwas suchen. Kein seidener Faden. Ich suche eher das Unfassbare. Ich suche keine innere Ruhe. Ich will schreiben! Über alles…und nichts. Das allein ist meine Erfüllung. kein Mann, kein Geld, kein gar nichts. Und eines Tages, werde ich dafür belohnt werden! Danke für die lieben Worte, Fr. W.

Denn es geht eben nicht geradeaus. Dafür ist das Leben zu verstrickt…ineinander. Wie Teesorte jetzt sagen würde.

Es gibt so viele nette, intelligente Dinge. Gesagt von bewundernswerten Personen. Ich gehe meinen Weg. Aber nur um darüber zu schreiben. Und das wird mir immer und immer wieder klar. Und das ist auch die Lösung für alles. Das Schreiben…

Posted by Journey

Kategorie: Allgemein

Autor: Journey

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