Wir müssen kämpfen!
Kämpfen für unsere Beziehungen
Von denen wir annehmen, dass sie sonst den Bach runtergehen
Wenn wir uns nicht bemühen
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Wenn du wirklich nichts erwartest, dann passiert etwas. Irgendendetwas. Weil du es eben nicht erwartet hast. (Dazu zähle ich jetzt nicht diese Trotzhaltung von Menschen, die das nur behaupten, weil sie mit ihren Erwartungen bisher „immer nur“ enttäuscht worden sind. Denn tief im Inneren erwarten sie meistens ja doch etwas…)
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Einst hatte ich einen Dornenbusch im Garten und zerbrach mir den Kopf darüber, wie man ihn möglichst liebevoll behandeln könnte, damit er einfach nicht mehr bei jeder Berührung unbedacht zusticht und vielleicht etwas weicher wird. Ich liebte diesen Busch so sehr und wollte unbedingt erreichen, dass er sich wohl fühlt und so gab ich ihn nicht auf, auch wenn alle anderen meinten, dass ich meine Zeit verschwende.
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Zwischen all den Panikattacken der letzten Tage tut es einfach nur gut zu hören, dass ich einen Menschen nicht so ins Unglück gestürzt habe, wie ich zunächst dachte. Es beruhigt mich doch sehr zu hören, dass es bei Mr. Chocolate weitergeht, er aufsteht und weiterlebt.
So leicht wie es sich anhört ist das für ihn sicherlich nicht, aber dafür richtig. Ich mache das ja auch….weiter.
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Mir geht gerade ziemlich viel wirres Zeug durch den Kopf. Ich schreibe auch sehr viel wirres Zeug, wie man lesen kann. Und ich rede viel. Mit sehr vielen Menschen, heule ihnen die Ohren voll und suche Trost, den ich eigentlich nicht verdient habe, da ich diese ganze Beziehung mit Mr. Chocolate ja beendet habe. Da ich einen Menschen (mal wieder) von mir (ins Unglück?) gestoßen habe. Warum eigentlich?
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Manchmal stellt einen das Leben auf eine echt harte Probe. Man hat ja eigentlich in der Verhaltenstherapie gelernt, dass man nicht alles zu nah an sich ranlassen soll. Dass man nicht alles pauschalisieren soll mit den absoluten Worten wie „Niemals“ und „immer“. Aber es ist wirklich verdammt schwer, sich daran zu halten, wenn einem die wunderbar selektive negative Wahrnehmung der Welt eine Panne nach der anderen beschert…
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Es ist schon irgendwie peinlich, wenn man seinen Geburtstag vergisst. Ich werde heute sieben! Und wie geht es mir? Mies. Richtig mies…ich dachte eigentlich, dass ich das mit den fehlenden paar Gramm Antidepressiva besser wegstecke, aber offenbar war das zu positiv gedacht. Ich wusste doch, dass mir das einfach nicht steht.
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