Erst ist da ein Gefühl
Unangenehm und doch präsent
Klopft es an deine Tür nach außen (Klopf, klopf!)
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Das Streben nach Glück, die Erfüllung von Träumen und die Verwirklichung von Wünschen, all das ist für viele von uns etwas Erstrebenswertes, für das wir bereit sind, sehr viel Zeit aufzuwenden, Arbeit zu leisten und Energie zu investieren. Und doch erscheint es mir so, dass alle Bemühungen am Ende doch nur im besten Fall zu einer temporären Befriedigung führen können, die Messlatte wird oftmals einfach nur ein Stück höher gelegt und was auch immer man glaubt erreicht zu haben, der Blick ist schnell auf neue Ziele gerichtet, noch weiter, noch schneller, noch mehr hiervon, noch mehr davon …
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Wie ihr sicherlich bemerkt habt, ist hier alles etwas „emotionaler“ geworden… ich packe zur Zeit auch sehr viele Emotionen in meine Texte und distanziere mich auch nicht von meinen Gefühlen, wie ich es die letzten Jahre davor gemacht habe.
Manche finden das gut, andere schlecht, wiederum andere machen sich etwas Sorgen, weil ich doch etwas stärker ins Dunkle und Nachdenkliche abdrifte.
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„Hey, erzähl mal einen Schwank aus deiner Jugend!“
Während ich an meinem Weinglas nippe, es wieder auf den Bierdeckel stelle, überlege ich. Fieberhaft. Was gibt es da schon zu erzählen? Nervös zwirble ich den Stil des Glases zwischen meinen Fingern hin und her, nehme mit der anderen Hand eine Zigarette aus der Schachtel. Man gibt mir Feuer. Ich ziehe. Blicke verträumt dem Rauch hinterher, der in Schwaden emporsteigt. Blicke ins Nichts. Der Antwort entkomme ich so. Wieder einmal. Seit Jahren.
Bis irgendwann irgendjemand nicht aufgibt…
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Deine Religion heißt Kapitalismus.
Wie ein radikaler Gläubiger hältst du an ihr fest und verteidigst sie.
Du rechtfertigst dein Verhalten damit, dass der Mensch von Natur aus nur gierig sein kann. Immer mehr will. Dass er ein Kämpfer im Wettbewerb ist und sich behaupten muss.
Aber der Wettbewerb bedeutet Krieg.
Und Krieg ist Egoismus.
Kapitalismus ist Wettbewerb. Krieg. Egoismus.
So siehst du also den Menschen?
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Für mich ist Liebe,
mein komplettes Ich
in deins legen zu können.
Mit all meinen Sinnen,
meinen Schwächen.
Stark zu sein,
wenn du es nicht kannst.
Schwäche zuzulassen;
sie zulassen zu können.
Mit dir eins zu sein
auf so vielen Ebenen.
Neben dir einschlafen zu können.
Es zu wollen.
Dich bei mir zu wollen.
Aber auch,
dich loslassen zu können.
Zu wissen,
dass du wiederkommst.
Dich jedes Mal willkommen zu heißen,
als wäre es eine Ewigkeit.
Dich willkommen zu heißen
wie definitive Ewigkeit.
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