Eigentlich läuft es. Solange ich nicht daran rüttle. Nichts Großes verändere. Nichts wage. Mich drehe und wende und geschickt rauswinde. Never change a running System.
Aber läuft es auch wirklich gut?
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Ich hatte mir ja am vergangenen Montag die Aufgabe gestellt, jeden Tag eine positive Sache in meinen Kalender zu schreiben oder etwas, wofür ich dankbar bin.
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Mich auf Positives zu konzentrieren fällt mir zur Zeit echt nicht so leicht. Es gelingt mir immer wieder und ich kann auch glücklich sein, aber vor etwa ein- bis zwei Jahren war das definitiv häufiger der Fall. Vielleicht hat mich die Corona-Unsicherheit mittlerweile auch mürbe gemacht? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Unsicherheiten im Leben gefühlt immer mehr werden und ich mich für die wirklich nahen in meinem Umfeld aus irgendeinem Grund mitverantwortlich fühle…
Hier mal meine Liste der aktuellen „the big five four fuck things of my life“:
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Im letzten Jahr habe ich ja so einige Bücher über das Schreiben gelesen. Darunter war auch das Buch „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 2“ von James Frey, der gegen Ende die sieben Todsünden des Romanautors zusammengefasst hat.
Da ich beim Schreiben gerade an unglaubliche Grenzen stoße, habe ich beschlossen, euch mal die erste Todsünde vorzustellen, die mich gerade heimsucht:
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Ich sehe in den Spiegel und erkenne mich. Mich mit allem, was ich an mir habe. Ich erkenne meine roten, jetzt etwas längeren Haare, die mal wieder nachgefärbt werden sollten. Erkenne meine Ohren, die mich daran hindern, eine krasse Kurzhaarfrisur zu tragen, die mir manchmal lieber wäre. Erkenne mein Muttermal, der mich nie gestört hat und immer noch nicht stört. Erkenne meine Augenbrauen, die so unscheinbar sind, dass ich sie nie zupfen muss. Erkenne mich mit meiner neuen Brille, an die ich mich mittlerweile gewöhnt habe und die ich ebenso mag wie dir alte, von der ich dachte, mich niemals trennen zu können.
Ich erkenne mich ungeschminkt, was ich früher nie war; erkenne mich geschminkt, was ich heute selten bin. Ich komme, was mein Außen angeht, im Großen und Ganzen mit mir klar, wie ich bin. Es ist irgendwie auch unwichtig geworden. Es gibt wichtigeres.
Ich erkenne mich nackt, halbnackt, angezogen, ohne und mit Maske. Ich erkenne mich, selbst wenn ich komplett vermummt bin. Denn wenn ich mir in die grünen Augen sehe, dann bin da ich.
…Oder etwa nicht?
Denn… wer oder was ist „ich“?
Ich bin jedenfalls nicht nur das Außen…
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„Du solltest jeden Tag 20 Minuten in der Natur sein. Es sei denn, du bist sehr beschäftigt. Dann solltest du eine Stunde in der Natur sein.“
Über dieses Zitat bin ich auf Facebook gestolpert und es hat für mich den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich persönlich verbringe natürlich zu wenig Zeit in der Natur. Zweimal die Woche bekomme ich das hin mit der Stunde, wenn ich über die Felder zur Arbeit laufe. Aber ansonsten bin ich wirklich zu beschäftigt (oder zu faul?)…
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Falls es euch noch nicht aufgefallen ist: Ich habe meinen Startseitentext abgeändert!
Ich habe mich schon seit einer Weile lang nicht mehr wirklich damit identifizieren können. Im Groben und Ganzen ja, aber im Detail hat sich doch ein bisschen was geändert seit 2018, als ich zu WordPress gezogen bin und ihn formuliert habe.
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Authentizität schafft Sicherheit und Glaubwürdigkeit, weil wir uns dadurch besser einschätzen können. Doch wie ich gerade feststellen muss, ist das schon ein Thema für sich. Es gibt unzählige Bücher dazu auf dem Markt mit unzähligen Antworten auf die Frage, was das eigentlich sei und etliche verschiedene Definitionen im Internet. Im Alltag definiert das auch jeder für sich etwas anders.
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