Das große Ganze im ganz Großen…

Im Leben gefangen.
Tag für Tag.
In seiner Rolle.
Seinem Selbst.
Zwischen all den Menschen,
die einen zu kennen glauben.
Zwischen Familie,
Arbeit,
Schule,
Freizeit und Freunden

Es entstehen Bilder,
die sich nicht aufhalten lassen.
Verfestigen.
Formen zu Personen,
die wir nicht sind.
Nicht ganz…
Und dennoch lassen wir den Dingen ihren Lauf.
Können sie ja eh nicht ändern.
Denn das ist das Business.
Das Theater.
Das Leben.
Die Bühne…

Und wir ziehen uns vor den Zuschauern aus.
Tag für Tag.
Bieten ihnen eine Show,
obwohl wir im Grunde nur wollen,
dass sie unser Innerstes suchen.
Erkennen.
Verstehen…

Ich mag meine Rollen nicht.
Mag es nicht,
zu den Menschen zuuuu lange Kontakt zu haben.
Mag nicht erkannt werden.
Mag ein Rätsel bleiben.
Mag neues entdecken und altes fallen lassen.
Denn das bedeutet leben:
Veränderung.
Umdenken.
Herausforderung.
Aufstehen,
jeden Tag aufs Neue…

Und einzig allein der krasse Gegensatz zieht uns an.
Aus.
Weil keines dem anderen gleicht,
ist auch das Leben
nicht immer nur gleich.
Prinzipien werden auch mal geändert,
verworfen,
umgeschmissen und liegen gelassen,
ohne darüber nachzudenken.
Weil andere eine Seite sehen,
die man ja auch ist.
Weil dann auf einmal alles möglich ist.
Weil ein anderer sogar mehr wissen kann,
als man selbst über sich zu wissen glaubt.
Weil die Welt heute pechschwarz und ohne Hoffnung scheint
und morgen geht sie unter für einen.
Übermorgen dreht sie sich aber immer noch.
Und dreht sich.
Dreht sich..
dreht sich immer nur im Kreis…
Aber!
Sie bewegt sich,
so wie sich unsere Köpfe
zu skurillen Situationen und Gedanken verdrehen.
Die uns letztendlich ausmachen.
Lebendig sein lassen…
Wenn wir es zulassen.

Posted by Journey

Kategorie: Gedichte

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